Wutachhexen Blumberg
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Im Jahre 1786 lebten in der Gemeinde Blumberg drei liebenswerte Schwestern, die keiner Menschenseele etwas anhaben konnten. Da Blumberg sich langsam von einem Dorf zu einer Stadt mauserte, entschlossen sich die drei Schwestern, Blumberg zu verlassen und sich irgendwo im Tal ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Sie wurden auch schnell fündig, erbauten sich ein kleines Häuschen aus Holz und Stroh und lebten seither direkt an der Wutach in ruhiger Umgebung.

Da die drei Schwestern bei kleinen Krankheiten sich selbst aus der Natur halfen, zogen sie jeden Monat, wenn der Mond günstig stand in den Wald, um ihre Kräuter zu sammeln. An diesem Abend geschah aber etwas, was die Schwestern nicht ahnten. Ein Jäger, der an diesem Abend auf Jagd war, sah auf einmal die Schwestern, wie sie im Mondschein ihre Kräuter sammelten. Vor lauter Angst, dass ihm die drei Schwestern etwas anhaben könnten, rannte er um sein Leben, um in der Gemeinde Blumberg Schutz zu suchen. Als er daheim ankam, ging ihm das, was er beobachtet hatte, nicht mehr aus dem Kopf und ihm wurde klar, dass es sich hier um drei Hexen handeln muss. Am nächsten Morgen erzählte er dem Volke Blumbergs, was er gestern beobachtet hatte und jedem Bürger war nun klar, dass unten an der Wutsch drei Hexen lebten. Vor lauter Angst, dass sie den Blumbergern Schaden zufügen könnten, beschlossen sie, beim nächsten Vollmond die drei Hexen aufzuspüren und zu töten.

Am 11.11.1786 war es nun so weit; der Mond stand rund und prall am Himmel und schien in dieser Nacht besonders hell. Der Jäger führte die Hexenjäger direkt an die Stelle, wo er die drei Hexen beobachtet hatte. Und als ob er es geahnt hätte, waren sie wieder da und sammelten ihre Kräuter. Die Hexenjäger griffen sie sofort an und zogen sie gefesselt direkt an die Wutach. Sie stellten sich mit den drei Schwestern auf die Wutachbrücke und stießen sie direkt ins Wasser. Da sie gefesselt waren, ertranken sie jämmerlich, schwörten jedoch zuvor noch Rache am Volke Blumbergs.

Genau 222 Jahre später, da kein Blumberger sich mehr an die schreckliche Tat seiner Vorfahren erinnerte, hörte man aus dem Tal seltsame Geschichten. Wandergruppen, die an der Wutach unterwegs waren, sind seitdem wie vom Erdboden verschluckt. In der Nacht vom 11.11. auf den 12.11. hörte man an der Wutachbrücke seltsame Schreie. Ein Nachkomme, der ein Blutsverwandter von einem der Hexenjäger war, erinnerte sich an die Geschichte, die sein Großvater immer erzählt hatte, dass wohl unten an der Wutach drei Hexen gelebt hätten und weil sie, da sie grausam ertranken, Rache dem Blumberger Volke geschwört hätten.

Und seit jeher treiben nun die Wutach-Hexen vom 11.11. bis Aschermittwoch ihr Unwesen und verbreiten nun Angst und Schrecken in Blumberg...

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Wutachhexen Blumberg, Sebastian Ehlert

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