NV Jestetten
Mitglied seit 1978

Fasnacht in Jestetten gab es schon lange vor der Gründung des Narrenvereins. Von 1928 an gab es mit Unterbrechungen einen Elferrat, der zuletzt von den örtlichen Vereinen getragen wurde.

Der Narrenverein hat drei Narrenfiguren

  • 1963, noch zu Zeiten des Elferrates, wurde die Düfelsgilde gegründet und zwar aus dem alten Brauch heraus, dass früher jeder Bub zur Fasnachtszeit eine mit Ruß geschwärzte Düfelskappe trug, die man zwecks Verkleidung kurzerhand über den Kopf zog. Die Düfelsgilde ist eine reine Männergruppe.
  • 1969 entstand die Gruppe der Rebwieber. Da Jestetten früher Weinanbaugebiet war, bot es sich an, die Tradition der Rebwieber und Trubehüeter wieder aufleben zu lassen. Seit Gründung der Gruppe hat sich das immer wieder geändert. Seit Fasnacht 2000 hat das Rebwieb eine Maske, seit 2002 Holzmasken.
  • Die Gruppe der Üüle, die es seit 1980 gibt, wurde aus dem Vereinsemblem entnommen und sollte vor allem junge Närrinnen und Narren ansprechen.

Mit der Gründung des Narrenvereins wurden alte und neue Traditionen gefestigt. Völlig neu gestaltet wurde der Schmutzige Dunschdig mit der Entmachtung des Bürgermeisters, dem Stellen der Düfelsgabel (Symbol der Jestetter Fasnacht), dem Hämbglunggiumzug und dem Lundschenball. Neu eingeführt wurde der Narrenmarkt am Fasnachtssonntag und der Düfelsball am 11.11. zur Eröffnung der Fasnacht. Höhepunkt ist nach wie vor das Mehlsuppenessen am Morgen des Rosenmontags. Abschluss der Fasnacht bildet jeweils die Verbrennung der Lundsch am Dienstag.

Der Narrenverein führte bisher zwei Narrentreffen durch, 1988 zum 20-jährigen und 1993 zum 25 jährigen Vereinsbestehen und 2005 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Üüle-Gruppe.

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